(::augenzeugenbericht einer überlebenden::)
freitag, 18.08.2006
11 uhr a.m.
miaka kommt samt anhang (beste Freundin + freund + noch eine freundin) beim ernst happel stadion an, als die ca 207. – 210. wahnsinnigen.
12 uhr a.m.
ständiges aufstehen und wieder hinsetzen schlauchen die ersten wartenden fans.
12 uhr 20 p.m.
die “wave-breaker” – bänder werden ausgeteilt. mit diesem haben hartgesottene fans fast ihr ziel erreicht: exclusiver zugang zum vorderen abgetrennten bereich der bühne. miaka & co. sind 4 der glücklichen.
eine andere clique bestehend aus ein paar älteren damen (40. sie habens lauthals 50mal erklärt. wir sind ja keine 14 mehr. komm, setzen wir uns hin, das hamma nicht nötig. da kriegt man ja keine luft mehr...) macht sich breit.
13 uhr p.m.
die uno-karten leisten gute dienste.
14 uhr p.m.
schon wieder steht eine handvoll wahnsinniger auf, was natürlich eine kettenreaktion auslöst und alle restlichen mittlerweile ca 500 personen mitreißt. es wird kuschelig.
14 uhr 50 p.m.
10 min vor einlass. die erste ohnmächtige.
kurzer blick in die runde, und mein augenpaar bleibt in der ersten reihe der wartenden meute hängen. aha. die 40jährigen, die´s nicht nötig haben stehen da. wie kommen die da denn hin?? 4 absperrungen überwunden. aha... wer hats nicht nötig??
15 uhr p.m.
alles drängt, schubst und schiebt, schubweise werden die horden losgelassen. kontrolle der taschen. meine „fruchttiger“ – pakung wird inspiziert. ist da flüssigsprengstoff drin? sicher!
die junge dame dreht am schraubverschluss. vorsicht, sag ich noch, das ist noch zu. sie sieht mich an. ja. deswegen mach ich’s auf. der deckel muss ab. klasse.
mit einer offenen fruchttiger-pakung in der hand wird gerannt. die erste hälfte der clique sitzt schon da, diesmal nicht in erster reihe einen platz ergattert, aber immerhin. zweite reihe geht auch, wir wolln mal nicht so sein.
das stadion füllt sich langsam...
18 uhr p.m.
es steht wieder einer auf, und alle anderen nach. in einer stunde kommt die vorband.
18 uhr 30 p.m.
ein “dj” (= einer von der rw-band) bemüht sich um stimmung. ging - meiner bescheidenen meinung nach - voll in die hose. und: hab ich schon erwähnt?? ich HASSE remixes.
19 uhr 15 p.m.
die vorband tritt auf: basement jaxx. super rhythmus. tolle stimmen (auch wenn man sie nicht wirklich gehört hat), ausgeflippte kostüme. wirklich gute wahl, robert!
21 uhr und a poa zaquetschte p.m.
unter großem tamtam kommt robert peter maximilian willams auf die bühne und gibt sein bestes. was ich am gesangstechnischen beurteilen kann, war er nicht so gut wie 2003, allerdings hallt mir das gekreische der zwei hinter mir stehenden fans (beide männlich und wirklich süß, wie sie so nach robbie gerufen haben) noch jetzt im ohr. (wie auch übrigens das gekreische von den 40jährigen, die es doch tatsächlich in die erste reihe geschafft haben. ich wage allerdings zu behaupten, dass die junge dame heute leichte verständigungsprobleme haben wird.).
die lichteffekte sind genial durchdacht, wagemutige einlagen vom hauptdarsteller wie immer dabei. auf sexy tänzerinnen en masse wurde verzichtet, klein aber fein die begleitende truppe.
gespielt wird von alt bis neu, hits (angels, strong) und gerade veröffentlichtes (rudebox), die stimmung ist ein wahnsinn und robbie genießt es sichtlich.
jonathan wilkes hatte einen gastauftritt, ein professioneller musical-sänger, teilweise gesanglich – auch im gekreische deutlich zu hören – besser drauf.
robbie wie er leibt und lebt und seine fans wie immer einmalig unterhielt, zweideutige anspielungen gepaart mit britischem akzent und dem grinsen eines 14jährigen, der genau weiß, das er was ausgefressen hat und damit versucht, einer sicheren bestrafung zu entgehen.
was nehme ich von diesem tag mit auf mein restliches leben, was habe ich gelernt?
* 4h vor einlass (insgesamt 10h vor dem generellen konzertbeginn) anzustellen, zahlt sich aus.
* 40 jährige, die sich nicht wie 14 jährige aufführen wollen, werden ganz leicht zu 12jährigen, man muss ihnen nur ein paar stunden zeit geben.
* auch wenn er take that noch immer hasst, robbie williams hat noch immer die für die „damalige zeit“ klassischen boygroup-tanzschritte drauf.
* seien wir mal oberflächlich – von nahem sieht robbie williams ja wirklich ur süß aus, mit seinen kleinen augenfältchen, dem dezenten waschbärbauch und dem frechen grinsen.
* 130 euro für eine konzertkarte ist verdammt viel geld, aber manchmal ist es das wert.
* meine blase und ich haben ein supertolles verhältnis zueinander.
* niemals einen döner kurz vorm schlafen gehen essen, er verträgt sich nicht mit dem leeren magen vom ganzen tag und der nachtruhe
ps: übrigens. an alle, die nicht beim konzert waren, kann ich nur folgende worte richten:
blede gschicht.

11 uhr a.m.
miaka kommt samt anhang (beste Freundin + freund + noch eine freundin) beim ernst happel stadion an, als die ca 207. – 210. wahnsinnigen.
12 uhr a.m.
ständiges aufstehen und wieder hinsetzen schlauchen die ersten wartenden fans.
12 uhr 20 p.m.
die “wave-breaker” – bänder werden ausgeteilt. mit diesem haben hartgesottene fans fast ihr ziel erreicht: exclusiver zugang zum vorderen abgetrennten bereich der bühne. miaka & co. sind 4 der glücklichen.
eine andere clique bestehend aus ein paar älteren damen (40. sie habens lauthals 50mal erklärt. wir sind ja keine 14 mehr. komm, setzen wir uns hin, das hamma nicht nötig. da kriegt man ja keine luft mehr...) macht sich breit.
13 uhr p.m.
die uno-karten leisten gute dienste.
14 uhr p.m.
schon wieder steht eine handvoll wahnsinniger auf, was natürlich eine kettenreaktion auslöst und alle restlichen mittlerweile ca 500 personen mitreißt. es wird kuschelig.
14 uhr 50 p.m.
10 min vor einlass. die erste ohnmächtige.
kurzer blick in die runde, und mein augenpaar bleibt in der ersten reihe der wartenden meute hängen. aha. die 40jährigen, die´s nicht nötig haben stehen da. wie kommen die da denn hin?? 4 absperrungen überwunden. aha... wer hats nicht nötig??
15 uhr p.m.
alles drängt, schubst und schiebt, schubweise werden die horden losgelassen. kontrolle der taschen. meine „fruchttiger“ – pakung wird inspiziert. ist da flüssigsprengstoff drin? sicher!
die junge dame dreht am schraubverschluss. vorsicht, sag ich noch, das ist noch zu. sie sieht mich an. ja. deswegen mach ich’s auf. der deckel muss ab. klasse.
mit einer offenen fruchttiger-pakung in der hand wird gerannt. die erste hälfte der clique sitzt schon da, diesmal nicht in erster reihe einen platz ergattert, aber immerhin. zweite reihe geht auch, wir wolln mal nicht so sein.
das stadion füllt sich langsam...
18 uhr p.m.
es steht wieder einer auf, und alle anderen nach. in einer stunde kommt die vorband.
18 uhr 30 p.m.
ein “dj” (= einer von der rw-band) bemüht sich um stimmung. ging - meiner bescheidenen meinung nach - voll in die hose. und: hab ich schon erwähnt?? ich HASSE remixes.
19 uhr 15 p.m.
die vorband tritt auf: basement jaxx. super rhythmus. tolle stimmen (auch wenn man sie nicht wirklich gehört hat), ausgeflippte kostüme. wirklich gute wahl, robert!
21 uhr und a poa zaquetschte p.m.
unter großem tamtam kommt robert peter maximilian willams auf die bühne und gibt sein bestes. was ich am gesangstechnischen beurteilen kann, war er nicht so gut wie 2003, allerdings hallt mir das gekreische der zwei hinter mir stehenden fans (beide männlich und wirklich süß, wie sie so nach robbie gerufen haben) noch jetzt im ohr. (wie auch übrigens das gekreische von den 40jährigen, die es doch tatsächlich in die erste reihe geschafft haben. ich wage allerdings zu behaupten, dass die junge dame heute leichte verständigungsprobleme haben wird.).
die lichteffekte sind genial durchdacht, wagemutige einlagen vom hauptdarsteller wie immer dabei. auf sexy tänzerinnen en masse wurde verzichtet, klein aber fein die begleitende truppe.
gespielt wird von alt bis neu, hits (angels, strong) und gerade veröffentlichtes (rudebox), die stimmung ist ein wahnsinn und robbie genießt es sichtlich.
jonathan wilkes hatte einen gastauftritt, ein professioneller musical-sänger, teilweise gesanglich – auch im gekreische deutlich zu hören – besser drauf.
robbie wie er leibt und lebt und seine fans wie immer einmalig unterhielt, zweideutige anspielungen gepaart mit britischem akzent und dem grinsen eines 14jährigen, der genau weiß, das er was ausgefressen hat und damit versucht, einer sicheren bestrafung zu entgehen.
was nehme ich von diesem tag mit auf mein restliches leben, was habe ich gelernt?
* 4h vor einlass (insgesamt 10h vor dem generellen konzertbeginn) anzustellen, zahlt sich aus.
* 40 jährige, die sich nicht wie 14 jährige aufführen wollen, werden ganz leicht zu 12jährigen, man muss ihnen nur ein paar stunden zeit geben.
* auch wenn er take that noch immer hasst, robbie williams hat noch immer die für die „damalige zeit“ klassischen boygroup-tanzschritte drauf.
* seien wir mal oberflächlich – von nahem sieht robbie williams ja wirklich ur süß aus, mit seinen kleinen augenfältchen, dem dezenten waschbärbauch und dem frechen grinsen.
* 130 euro für eine konzertkarte ist verdammt viel geld, aber manchmal ist es das wert.
* meine blase und ich haben ein supertolles verhältnis zueinander.
* niemals einen döner kurz vorm schlafen gehen essen, er verträgt sich nicht mit dem leeren magen vom ganzen tag und der nachtruhe
ps: übrigens. an alle, die nicht beim konzert waren, kann ich nur folgende worte richten:
blede gschicht.

Miaka - 19. Aug, 22:30











Übrigens: Kann sich der Robschie keine gscheite Hose leisten? Seine ist ja zerrissen. :-)
hatte ich vor, wär sogar gegangen, aber sie war mir zu kostbar. ich hab meine alte, "ausrangierte" verwendet, deswegen sind viele fotos ja auch überbelichtet. aber ein paar schmankerln sind dabei, die san garned so schlecht gworden.
weisst eh wie das is, mit den armen künstlern. leben von der hand im mund. das loch hätte übrigens ruhig etwas größer sein können :-)